Simon Benentreu im Interview

1. Was sind deine Vorsätze für dich als individuellen Spieler?
Als Spieler möchte ich mich natürlich immer weiterentwickeln. Sowohl meine individuellen Fähigkeiten auf dem Feld, als auch mental. Besonders mental muss ich noch lernen, ruhig zu bleiben wenn es mal nicht läuft und die Würfe nicht fallen. Aber auch ansonsten lernt man nie aus, man kann sich immer verbessern.

2. Was zeichnet dich als Teil des Teams aus?
Ich glaube, dass ich vielseitig einsetzbar bin und auf verschiedenen Positionen mitrotieren kann. So kann ich vielen Spielern ihre Pause während des Spiels geben. Außerdem bin ich sehr ehrgeizig und versuche bei jedem Spiel alles zu geben, egal wie ich dem Team gerade helfen kann.

3. Was sind deiner Meinung nach die Stärken deines Teams?
Wir haben im Vergleich zu viele anderen Teams in der Liga eine sehr tiefe Rotation. Wir sind auf jeder Position mit mehreren guten Spielern vertreten, sodass wir etwaige Ausfälle gut kompensieren und jedem ausreichend Pausen während eines Spiels geben können. Zudem ist unsere Mannschaft, in der jetzigen Konstellation, im Kern seit mehreren Saisons zusammengeblieben. Dadurch sind wir gut aufeinander eingespielt und harmonieren auf dem Feld. Aber auch individuell sind wir sehr stark aufgestellt, sodass wenn es einmal nicht läuft, wir genügend Spieler haben, die auch alleine übernehmen und ein Spiel für uns gewinnen können.

4. Wie motivierst du dich immer weiter an dir selbst zu arbeiten?
Es gibt genügend Spieler, sowohl in meiner Mannschaft als auch in höheren Ligen, die mich motivieren immer weiter zu machen. Zum Einen will man sein Team unterstützen/ besser machen und zum Anderen gibt es reichlich Vorbilder, die mich immer weiter pushen, besser zu werden und das Maximum aus mir rauszuholen. Außerdem pusht der eigene Wille, jedes Spiel gewinnen zu wollen, einen dazu, weiter an sich zu arbeiten.

5. Was sind deine Ziele für diese Saison fürs gesamte Team?
Wirkliche Ziele für diese Saison habe ich nicht. Ich hoffe, dass alle gesund bleiben und die Pandemie gut überstehen. Ansonsten hoffe ich für die nächste Saison, dass wir als Team wieder da ansetzen, wo wir letzte aufgehört haben. Das der Kern so zusammen bleibt und wir wieder oben mitspielen. Da gehören wir meiner Meinung nach auch hin!

6. Hast du ein Vorbild was dich motiviert?
Ich habe keinen speziellen Spieler, der mich motiviert. Es gibt so viele große Spieler und Persönlichkeiten, zu denen man im gewisser Weise aufblickt und einen faszinieren. Dazu gehören Spieler wie Kobe Bryant, Kristaps Porzingis oder Isaac Bonga. Aber um an mir weiter zu arbeiten, brauche ich keinen speziellen Spieler, da reicht mein eigener Ehrgeiz.

7. Wie lange bist du schon beim Basketball und wie kams dazu? Kurz vor meinem 14. Geburtstag habe ich angefangen Basketball zu spielen. Durch einen guten Freund, der bereits Basketball spielte, bin ich zu meinem ersten Training in Zülpich gekommen und habe sofort angefangen für diesen Sport zu brennen. Nach mehreren Jahren in Zülpich und später auch in Köln, bin ich dann mit 18 Jahren zu den Erftbaskets gewechselt.

8. Wenn du an deine letzte Saison denkst, welches Spiel ist dir im Kopf geblieben?
Um ehrlich zu sein erinnere ich mich nicht gerne an die letzte Saison zurück. Ich wurde Anfang September, kurz vor dem Start der Saison, an meiner Hüfte operiert, sodass ich große Teile der Saison verpasst habe. Nachdem ich dann im Februar wieder anfangen konnte zu trainieren und langsam meine Form wiederkam, hat mir Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht.

9. Wie hast du dich in der Trainingspause fitgehalten?
Grundsätzlich gehe ich das gesamte Jahr regelmäßig ins Gym und joggen, um eine gewisse Grundfitness zu halten. Im Sommer gehe ich dann noch gerne mit Freunden auf den Freiplatz. Ansonsten gehe ich im Sommer noch Tennis spielen, sodass ich eigentlich das ganze Jahr über ziemlich fit und in Form bleibe.